Jungenschaft und Hag Hohenstaufen


Altenburg/Thüringen

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Wappen der Jungenschaft Hohenstaufen (Altenburg)
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Auf unseren Fahrten und Lagern schlafen wir meistens in Zelten. In der deutschen Jugendbewegung haben sich dabei ganz besondere Zelttypen durchgesetzt, die gegenüber den üblichen Zelten unter anderem den Vorteil haben, dass man in ihnen bedenkenlos Feuer machen kann. Daher haben sie auch keinen Zeltboden, man schläft in einem dieser Zelte mit seinem Schlafsack auf einer Unterlage, die direkt auf der Erde liegt.

Eine Kohtenbahn

Hauptsächlich verwendet werden zwei Zelttypen, die Kohte und die Jurte. Eine Kohte besteht aus vier dreieckigen Zeltbahnen, die Kohtenbahnen genannt werden (das Bild über diesem Absatz zeigt eine). Eine Jurte setzt sich aus sechs dieser Bahnen zusammen, zusätzlich werden noch sechs viereckige sogenannte Jurtenseitenbahnen benötigt.

Die Kohte

Eine Kohte

Die Kohte ist das Zelt, das wir am häfigsten aufbauen, in ihr können um die zehn Pfadfinder schlafen. Beim Aufbau der Kohte werden zunächst die Seitenbahnen durch an ihnen befestigte Schlaufen und Kauschen verbunden ("zusammengeknüppert"):

Kausche Schlaufe Fertig
eine Kausche eine Schlaufe so sieht es nach dem Knüppern aus.
Danach werden die zusammengeküpperten Bahnen an einem Gestänge aufgehängt, die dafür benötigten Stangen finden wir vor Ort, sie werden mit Bünden zum Kohtengestänge geformt:



Eine Kohte  Eine Kohte

Zum Schluß kann man auf das in der Mitte des Daches bleibende Loch noch eine Regenschutzplane, einen sogenannten Drakula, aufziehen (siehe das Bild der Kohte oben).

Die Jurte

Eine Jurte

Die Jurte dient uns in der Regel nicht zum Schlafen, sondern als Lager-, Aufenthalts- und Versammlungszelt, auch in ihr kann man Feuer machen. Das Dach einer Jurte ist aufgebaut wie eine Kohte, nur dass es aus sechs Bahnen besteht, nicht nur aus vier wie eine Kohte. Nachdem die Bahnen zusammengeknüppert sind, wird nun dieses Dach auf Stangen gestellt, damit in der Jurte auch ausreichend Platz ist:

Ein Jurtendach

Nun wird das Dach an einem Gestänge befestigt (wieder kommen Knoten zum Einsatz) und die Seitenbahnen werden an das Dach angeknöpft. Fertig ist die Jurte.

andere Zelte

Durch die Vielseitigkeit der Kohten- und Jurtenbahnen kann man mit ihnen zahlreiche andere Konstruktionen errichten, hier noch ein paar Bilder, vom kleinen Einmann-Zelt bis zum Versammlungszelt für hunderte Pfadfinder:

                       

Wer mehr über unsere Zelte wissen will, findet auf der Seite von Kohtenland mehr über sie: Kohten und Jurten.




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Zuletzt geändert: 24. Mai 2018